Region Budapest

23-01 23-02

Budapest ist für die meisten Besucher die Liebe auf den ersten Blick, es ist eine der am schönsten gelegenen Städte der Welt. Der breite Strom der Donau zieht sich wie ein silberner Faden durch die Stadt und teilt das bergige Buda und das flache Pest.

23-03 23-04

Theater und Oper

Budapest hat das Theater eine langjährige Tradition - in Óbuda kann man noch zwei Amphitheater besichtigen, die an die Anfänge erinnern.

Die erste Aufführung eines offiziellen Theaterensembles fand im Jahre 1719 im Burgtheater statt - und in der Gegenwart wird in mehr als 40 Häusern gespielt. Nicht verpassen sollte man die Aufführung einer klassischen Oper in der Ungarischen Staatsoper.

23-05 23-06

Budapester Frühling

Eine der wichtigsten Kulturereignissen ist der Budapester Frühlings Festival. Den Besuchern werden zahlreiche Veranstaltungen der verschiedenen Genres angeboten. Dieses Jahr gastiert unter anderem auch das Mannheimer Nationalorchesters mit dem Klassiker "Tristan und Isolde" in der Ungarischen Staatsoper.

23-07

Budapest, Stadt der Museen

In Budapest gibt es mehr als fünfzig Museen und fast genauso viele Galerien.

Nicht nur die großen Museen, wie das Ungarische Nationalmuseum oder Historische Museum sollte man sich nicht entgehen lassen, sondern auch die kleinen Ausstellungen sind sehenswert.

Der Heldenplatz

23-08

Park der Statuen: die gigantischen Denkmäler des Kommunismus

23-09

15 Minuten von der Innenstadt entfernt liegt der Park der Statuen.

Es ist ein auf der einmalige und spezifisch osteuropäische Sammlung von Denkmälern der kommunistischen Diktatur.

Nach dem Umbruch im Jahre 1989-90 stellte sich, wie in allen ehemals kommunistischen Ländern, die Frage, was man mit den während der kommunistischen Diktatur aufgestellten Statuen machen soll. In Budapest löste man dieses Problem auf den Vorschlag des Literarhistorikers László Szörényi eine Lenin-Garten zu bauen, mit einem Statuenpark, der im Jahre 1993 eröffnet wurde.

Das Parlament

23-10

Geschichte

Keltische und römische Besiedlung

Ak Ink - auf Deutsch viel Wasser war der Name der ersten keltischen Siedlung, die sich noch vor Christi auf der Budaer Seite auf dem Gellértberg niederließen.

Im 1. Jahrhundert nach Christi eroberten die Römer dieses Gebiet und breiteten ihre Grenzen bis zur Donau aus.

Im heutigen III. Bezirk Budapests entstand die Stadt Aquincum, dessen Einwohnerzahl sich schnell auf 30.000 vergrößerte und im Jahre 106 wurde sie zur Hauptstadt der Provinz Pannonia Inferior ernannt.

Elisabethen-Brücke

23-11

Die folgenden Jahrzehnte brachten eine Blütezeit der Stadt hervor, dessen Spuren noch bis in die heutige Zeit in Óbuda sichtbar sind.

Es entstanden Bäder, Amphitheater, Basteien, Festungen, die Stadt verfügte über ein zentrales Heizsystem und eine Kanalisation.

Nach dem Niedergang des römischen Reichs im 4. Jahrhundert verließen auch die meisten Bewohner die Stadt. Im Laufe der nächsten Zeit gehörten die Gebiete zuerst zum Hunnenreich, dann den Ostgoten, den Langobarden, um schließlich fast 200 Jahre lang von den Awaren beherrscht zu werden.

Clark Adam Kreisel

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Arpáden

Um das Jahr 896 eroberten die Magyaren-Stämme unter ihrem Anführer Arpád die Gebiete an der Donau. Sowohl Buda, das sich zu einem wichtigen Kirchenzentrum entwickelte, als auch Pest, wo sich eher Händler und Handwerker ansiedelten, erlebte eine rasche Entwicklung.

König István I., welcher auch der erste gekrönte König Ungarns ist, ließ das Volk christianisieren - was im Jahre 1046 zu einem Aufstand der Bevölkerung und zu dem Märtyrertod von Bischof Gellért führte, der in einem Faß von dem heutigen Gellért-Berg in die Donau gerollt wurde.

Blütezeit von Buda und Pest

Da im Jahre 1241 die Stadt von bei einem Mongolensturm zerstört wurde, ließ König Béla IV. Steinmauern rund um die Stadt errichten und verlegte seinen Sitz auf eine Erhöhung, auf den Budaer Berg.

Es entstanden zwei Städte: Pest wurde zu einer Handelsstadt. Buda repräsentierte mit seinem Königspalais, der Marienkirche (heutige Matthiaskirche) und der reichen Bürgerstadt.

Unter der Herrschaft von Sigismund von Luxemburg, dem späteren deutschen Kaiser, in den Jahren 1387 - 1487, florierte die Stadt Buda, die zu einer ständigen Königsresidenz erhoben wurde und wo sich nun das gesamte politische und wirtschaftliche Geschehen des Landes konzentrierte.

Synagoge

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Der letzte nationale König Ungarns, Matthias Corvinus (1458-1490) verstärkte die zentrale Stellung Budas innerhalb des Landes und sorgte für die Verbreitung der Renaissance. In die Geschichtsschreibung ging er vor allem als der Förderer von Wissenschaft und Kunst.