Region Csongradi


Wärmstes und sonnenreichstes Weinbaugebiet des Landes. Vor allem sind die Rotweine und Schillerweine berühmt. Die Weißweine dieser Gegend haben einen verminderten Säuregehalt, sind reich an Duftstoffen und Aromen. Die Rotweine zeichnen sich durch angenehme Herbheit und ausgezeichnetes Aroma aus

Ausdehnung des gesamten Weinbaugebietes: 14 275 Hektar
Gemäß des Registers der Winzergemeinden: 1 770 Hektar
Anzahl der, zum Weinbaugebiet gehörenden Siedlungen: 16

Die Weinkultur dieses Weingebietes blickt auf eine Tradition von mehreren Jahrhunderten zurück. Schon vor der Zeit der Türkenbelagerung (14-15. Jahrhundert) waren die hiesigen Weine anerkannt und man fuhr sie in verschiedene Regionen aus. In dieser Epoche begann man mit der Anpflanzung der typischen Rebsorten (Kövidinka, Kadarka, Tausendgut, rote Szlanka usw.) deren Nachfahren uns bis heut erhalten geblieben sind.
Durch die klimatischen Bedingungen – vor allem durch die Temperaturwerte und die hohe Zahl der Sonnenstunden – hebt sich dieses Weinbaugebiet vom restlichen Teil der Tiefebene ab. Es ist ein ausgesprochen warmes und überaus sonniges Gebiet mit geringen Mengen an Niederschlag. Die Winter sind oft rau und es liegt keine schützende Schneedecke über den Feldern. Die Landschaft ist etwas hügelig oder eintönig flach. Die Sandöden der Donaugegend sind humusreich und kalkhaltig. Die Böden am unteren Lauf der Theiß sind eher sauer.
Aus den traditionellen Rebsorten (z. B. Kövidinka) werden angenehme, leichte, dünne, frische Tafelweine hergestellt. Aus den anspruchsvolleren weißen Rebsorten (Chardonnay, Rheinländer Riesling, Welschriesling, Grüner Velteliner) sowie aus den roten Rebsorten (Kadarka, Cabernet Franc und Sauvignon, Blaufränkisch) kann auch Qualitätswein erzeugt werden. Sehr bekannte und gesuchte Markennamen wie: Csongrádi Kadarka und Pusztamérgesi Welschriesling.