Region Móri

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Weinbaufläche: 799 ha - Das drittkleinste Weinbaugebiet Ungarns

mit Namen Mór liegt eingebettet in dem malerischen Mór-Graben, welcher die Berge von Bakony und Vertés in NW-SO-Richtung voneinander trennt.

Die nordöstliche Seite des Mór-Grabens zeigt sich hügelig und von kleinen Tälern durchzogen, an deren Hängen sich die Weingüter dieses Gebiets befinden, ausgerichtet in südliche und südwestliche Richtung. Die besten Reben werden auf der Linie Pusztavám, Csákberény und Zámoly gezogen.


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Die Sommer

sind hier mäßig warm und trocken, der Herbst lang und warm, und die Winter kalt, aber nicht allzu rau. Die Niederschlagsmenge liegt im landesweiten Durchschnitt.

Beim Bodengestein

überwiegen Kalkstein und Dolomit, an den meisten Stellen sind diese von Lößablagerungen bedeckt. Die bewirtschafteten Böden sind durch den hohen Kalkgehalt gekennzeichnet, was sich auch auf die Auswahl der Rebsorten auswirkt.

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Mór ist eine typische Weißweinregion.

Ihre berühmteste Traube ist die Tausendgut (Ezerjó), welche einen Wein von mittlerem bis dichtem Körper und charakteristischen Säuren hervorbringt.

Ebenfalls hier zu finden sind Riesling Sylvaner (Rizlingszilváni), Traminer, Chardonnay, Mädchentraube (Leányka) und Königstochter (Királyleányka).

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Dank der Bodenbeschaffenheit

der Region Mór sind die hiesigen Weine von einem ausgeprägten, lebendigen Säurespiel gekennzeichnet, welches durch ihre dichten Körper gute balanciert wird. Zumeist werden trockene Weine gekeltert.

Der Weintourismus

hält auch hier schon seit einigen Jahren Einzug, und konzentriert sich neben den über weite Teile unberührten landschaftlichen Reizen, den Schlössern und anderen architektonischen Monumenten sowie den kulinarischen Erlebnissen natürlich auf den fast ausschließlich hier wachsenden „Móri Ezerjó", zu dessen ‚Erkundung' im Jahr 2002 eine gleichnamige Weinstraße eröffnet wurde.

Die Móri Weintage

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Der Weinbau in Móri früher

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