Region Somlói

Somloer Hügel - Weinbaufläche: 832 ha

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Die Weingärten

Der Burg zu Somló werden bereits in einer Urkunde aus dem Jahr 1093 erwähnt. Das Anbaugebiet erlebte seine Blüte im 18. Jh., da man dem als „Wein der Hochzeitsnacht" titulierten Somlauer Wein nachsagte, dass sein Genuss die Zeugung männlicher Nachkommen fördere.

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Somló zählt zu den kleinsten Weinbaugebieten Ungarns

sein Ruf steht jedoch fast auf Augenhöhe mit jenen von Badacsony und Tokaj.

Die Landschaft

Ist ein schönes, sichtbares Beispiel für die frühere vulkanische Aktivität in der Region, welche fruchtbare Böden hinterließ, überwiegend bestehend aus Basalt und Basalt-Tuff, vermischt mit Löß und brauner Walderde. Diese vulkanische Erde spielt eine wesentliche Rolle in der Entstehung des typischen ‚Somló Bouquet'.

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In den Somlauer Hügeln

werden ausschließlich Weißweinsorten kultiviert. Die häufigsten Sorten sind: Furmint, Welschriesling (Olaszrizling), Lindenblättriger (Harslevelü) und natürlich auch der regionstypische Lämmerschwanz (Juhfark), mit seinem trockenen und intensiven Aroma.

Die Somlauer Weine

sind weniger Alltagsweine. Ihre kräftigen Säuren, der hohe Alkohol- und Extraktgehalt machen aus ihnen Weine für ausgesuchte Gelegenheiten.

Die Herrscher

aus dem Hause Habsburg haben die Weine aus dieser Region mit Vorliebe genossen. Die Weine wurden mit Fuhrwerken nach Wien transportiert, wobei man die damaligen Abfahrtstellen heute noch an der hiesigen Weinstraße besichtigen kann.


Die Burg von Somlo

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